Das Handwerk der Malerei: Buchempfehlungen für Künstler

Im Zeitalter der Zünfte dauerte die kostenpflichtige Lehrzeit für Maler etwa 12 Jahre, inklusive der so genannten Wanderjahre. 12 Jahre betrug auch das durchschnittliche Alter der Lehrlinge beim Eintritt in die Werkstatt. Die ersten Jahre verbrachte der Lehrling mit Zeichnen (und vermutlich mit Bier holen). Erst als Geselle durfte er Pigmente anreiben und die Paletten vorbereiten. Die Malpraxis beschränkte sich dann auf das Kopieren und Adaptieren bestehender Gemälden. Diese Praxis der Adaption im Stil einer Werkstatt galt auch für die anschließenden Wanderjahre, der „eigene Stil“ wurde in der Regel also erst nach dem Ende der langen Ausbildungszeit entwickelt.

Wer heutzutage die Ölmalerei erlernen will, besucht eine regionale Volkshochschule oder blickt einem Künstler über die Schulter. Andere sehen sich Videos im Internet an oder kaufen mehrstündige Lernfilme auf DVD. Das größte Angebot gibt es aber immer noch als Ratgeber in Buchform.

Der schnelle Zeitgeist

Anleitungsbücher aus der Rubrik „Wie male ich einen Kopf, wie eine sich bewegende Person, wie einen Vogel“ gab es schon im 16. Jahrhundert, kann man alles in dem Buch Kunst und Illusion von Ernst H. Gombrich nachlesen, das ich bereits in einem anderen Beitrag erwähnt habe.

Während die frühen Anleitungen jedoch als ergänzendes Material für das Selbststudium hauptberuflicher Maler konzipiert waren, bedienen die heutigen Ratgeber aus den Regalen der Fachgeschäfte den umsatzstarken Markt der Hobbykünstler. Das hat Auswirkungen auf Umfang und Qualität. Die Anleitungsbücher müssen schnelle und befriedigende Erfolge versprechen, um auf dem Buchmarkt erfolgreich zu sein – unabhängig von Vorkenntnissen oder dem Talent der Leser. Nie waren Instant-Lösungen so modern wie heute. Jeder Ratgeber, der diesen Markt bedienen will, muss deshalb leicht nachzuvollziehende Lösungen anbieten und darf nicht zu umfangreich sein. Am besten noch mit dem billigsten Malmaterial, bei dem einem das Leinöl direkt aus der Tube auf die Hose tropft. Das nennt sich „marktkonform“, ist aber auch unter der Bezeichnung „kleinster gemeinsamer Nenner“ bekannt. Ausnahme sind Bob Ross-Produkte, da bezahlt man lieber für den Namen und ein System als für Qualität des Malmaterials.

Verlage bevorzugen Titel mit maximal 150 Seiten, alles über 200 Seiten ist ein Wagnis. Ein neuer Titel zu Techniken der Ölmalerei auf 350 Seiten wird sich ein Verlag nicht antun. Ich weiß, wovon ich rede: 2007 schickte ich das Konzept für ein Praxisbuch zur Ölmalerei an einen bekannten Verlag. Zurück kam ein individueller Brief. Keine Standardabsage, aber eben doch ein Absage. Das Hauptproblem war nicht die Vorstellung alternativer Maltechniken zur Alla-Prima-Malerei, der geplante Umfang von 300 Seiten schreckte ab. Ein anderer Verlag war interessiert, aber dann kontaktierte mich Galileo-Press. Habe ich also zunächst ein Webdesign-Buch geschrieben, sogar eine 2. Auflage.

Ich kann hier natürlich nur meine sehr subjektive Meinung zu den zahlreichen Ratgebern abgeben, die ich aus Gründen der Marktrecherche zum geplanten Praxisbuch angeschafft hatte. Kurz gesagt: von den meisten Anleitungsbüchern halte ich nicht viel, das bestätigten auch die Erlebnisse vieler Hobbymalerinnen und -maler, die mich immer wieder kontaktierten. Die Schritt-für-Schritt-Methoden scheitern oft dann, wenn Hobbykünstler versuchen, die an die Motive gebundenen Anleitungen auf eigene Bildinhalte zu übertragen. Wer jetzt glaubt, dieses Problem treffe nur auf die Methode von Bob Ross zu, irrt. Zu den Hintergründen dieses Scheiterns werde ich in Kürze einen separaten Beitrag schreiben.

Buchempfehlungen zur Ölmalerei

Kommen wir zu Büchern, die ich empfehlen kann.  Verzichtet man auf die zahlreichen Ratgeber und Anleitungsbücher, bleiben nur noch eine Handvoll Titel übrig, die zudem nur in Ausnahmefällen die Ölmalerei als alleinige Technik behandeln. Zu speziellen Techniken aus der Rubrik „wie hat der das bloß gemalt?“ gibt es zwar viele Bücher, zahllose Artikel in Fachzeitschriften und kostenlose PDF-Dateien im Internet, aber das ist für die meisten Hobbymaler bereits zu speziell, zu wissenschaftlich und fast immer in Englisch. Zwei englischsprachige Titel nenne ich am Ende trotzdem.

Eine Einführung im Internet

Die Künstlerin Bozena Waclawik hat unter www.kunst-malerei.info ein recht gutes und umfangreiches Online-Buch zur Ölmalerei veröffentlicht. Hier finden ambitionierte Hobbymaler eine komplette Einführung mit zahlreichen Praxistipps. Die Benutzerführung ist leider etwas gewöhnungsbedürftig, dafür finden die Nutzer Informationen zu allen relevanten Themen der Ölmalerei.

Standardwerke: Grundlagen, Materialien, Praxis

Max Doerner: Malmaterial und seine Verwendung im Bilde

Den „Doerner“ habe ich ausführlich in einem anderen Beitrag auseinandergenommen und kritisiert. Gerade der für Künstler vermeintlich wichtige Abschnitt zu historischen Maltechniken ist nicht nur voller Spekulationen – die Schlussfolgerungen und Erklärungsversuche Doerners sind in weiten Teilen schlichtweg falsch. Ja, ich erwähne das Buch, und nein, ich empfehle es trotzdem nicht. Es steht hier nur deshalb, weil der Mythos Doerner gerade bei Hobbymalern weit verbreitet ist.

„Der Doerner“ verdient als Institution einen Platz in einer gut sortierten Künstlerbibliothek, gerade deshalb sollten Hobbymaler ihr Geld zunächst in bessere Bücher und in gutes Malmaterial investieren.

Kurt Wehlte: Werkstoffe und Techniken der Malerei

Im Gegensatz zum Doerner kann ich Wehltes Buch uneingeschränkt empfehlen. Doerner ist meiner Ansicht nach auch deshalb obsolet, da Wehlte sein Buch gut 30 Jahre später veröffentlichte und Doerner dort zitiert, wo er es für sinnvoll erachtet. Man darf seinem Urteil vertrauen.

Mit 538 Seiten bietet das Buch eine vollständige Referenz zu fast allen Bildträgern, Farb- und Bindemitteln. Zu beachten ist, dass Wehlte auch die Wandmalerei, Tempera- und Aquarelltechniken genauso ausführlich behandelt wie die Ölmalerei. Als Nachschlagewerk ist das Buch erstklassig, auch wenn der Aufbau und die Kapitellogik für viele Leser ungewöhnlich sein dürften. Wehltes Buch begleitet mich seit 18 Jahren, ich lese fast wöchentlich etwas nach. In meiner Ausgabe gibt es noch veraltete Hinweise auf Acrylat-Produkte oder bestimmte Bildträger, dafür wird beispielsweise „Straßburger Terpentin“ als nicht mehr erhältlich beschrieben, das bei Kremer Pigmente zu beziehen ist. Achja, eine Liste mit Lieferanten von Künstlermaterial folgt auch noch in einem separaten Beitrag.

Wer sich gerade das erste Ölfarbenset mit Pinsel, einem Malmittel und eine Leinwand gekauft hat, sollte den Wehlte angesichts der Fülle an Informationen noch ein paar Monate im Regal stehen lassen. Ambitionierte und fortgeschrittene Hobbymaler, die möglichst alles über die Werkstoffe und deren Einsatz in der Malerei lernen wollen, sollten beherzt zugreifen. Egal, ob Loft, Altbau oder Wintergarten – Wehltes Wälzer gehört in jedes Atelier.

Thomas Hoppe: Malkunde

Wem der Wehlte zu umfangreich oder zu teuer sein sollte, greift zu diesem Buch. Thomas Hoppe ist nicht nur Restaurator, er ist auch derjenige, der den Doerner auf neustem Stand hält. Hoppe scheint sich zwar an einigen, wenigen Stellen bei Doerner und Wehlte zu bedienen, aber das ist angesichts seiner Kompetenz kein Problem, er weiß, worüber er schreibt. Die Malkunde gibt es für knapp 20 Euro und ist auch noch in sehr guter Qualität bebildert – das ist gerde bei der Vorstellung von Pigmenten sehr informativ.

Der größte Vorteil des Buches ist die Aktualität der Inhalte (2005), moderne Kunstharze werden erschöpfend und mit zahlreichen Rezepten behandelt, zum Thema Papier wird sogar der Digitaldruck erläutert. Es gibt am Ende des Buches auch ein Kapitel zur Geschichte der Maltechnik, inhaltlich um Längen seriöser als Doerners Spekulationen.

Wie überall gibt es auch hier kleine Abstriche in der B-Note. Hoppe empfiehlt beispielsweise für Zwischenfirnisse das terpentinölunlöslich auftrocknende Alkydharz als Alternative zum reversiblen Dammar- oder Mastixharz, das steht aber unter dem Abschnitt „Terpentinöl“, während er bei den Zwischenfirnissen (Tempera und Öl) das Alkydharz nicht erwähnt. Dennoch: Hoppes Buch schließt eine große Lücke zwischen den umfangreichen, aber veralteten Standardwerken und den praxisbezogenen, aber kaum Wissen vermittelnden Ratgebern.

Hoppes Malkunde bekommt meine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Einen aktuelleren und besseren Überblick der wichtigen Materialien und Techniken in der Malerei gibt es nicht.

Kurt Wehlte: Ölmalerei

„Werkstoffe und Techniken der Malerei“ ist nicht das einzige und auch nicht das erste Buch von Kurt Wehlte. Im Jahre 1928, gerade einmal 7 Jahre nach Doerners „Malmaterial“, veröffentlichte er das kleine und fast in Vergessenheit geratene Buch mit dem Titel „Ölmalerei“. Ein ungemein wertvolles Buch für den Hobbykünstler und Anfänger in der Ölmalerei, mit rund 180 Seiten sogar im praktischen Ratgeberformat. Es gibt von ihm aus der Reihe auch noch Bücher zu Wasserfarben-, Tempera- und Wandmalerei.

Wehlte brachte sein kleines Buch immer wieder auf den neuesten Stand. Ich habe hier die 12. Auflage von 1971. Leider kann man das Buch nur antiquarisch erwerben, das Angebot ist aber ausreichend. Die Monsterpalette auf dem Buchumschlag täuscht: hier geht es nicht um bunte Farbklecksereien, sondern um solides Handwerk in der Ölmalerei.

Das Buch beschreibt zunächst Malgründe, Farbmittel (Pigmente), Bindemittel und Malmittel vor. Kurz und knapp, aber und für jeden Hobbykünstler ausreichend. Im Abschnitt Techniken und Bildaufbau erhalten die Leser auf 15 Seiten alles Wissenswerte zum grundsätzlichen Umgang mit dem Malmaterial. Anschließend werden auf 25 Seiten verschiedene Sujets und ihre technischen Besonderheiten erläutert – keine Schritt-für-Schritt-Anleitung, sondern wertvolle Tipps und Hinweise, was jeweils zu beachten ist. Es folgen kurze Abschnitte über das Kopieren (als Lernaufgabe will das heute ja kaum noch jemand machen), über Firnis und Bildpflege und schließlich über „moderne“ Lacktechniken – die waren 1971 ja auch noch modern.

Dieses kleine Buch ist eine erstklassige Einführung in die Ölmalerei,  ich kann es jedem Anfänger nur empfehlen.

Maltechniken

Thomas Sello, Rainer Müller: Nicht nur mit Pinsel und Öl

Ein Kunsthistoriker und ein Künstler nehmen sich Werke in der Hamburger Kunsthalle vor und schreiben ein Buch über das Handwerk der Malerei, über scheinbar unfertige Bildteile, kuriose Pigmentherstellungen, raffinierte Maleffekte und obskure Hilfsmittel. Das hört sich nicht nur spannend an, das Ergebnis ist auch eine kurzweilige und spannende Reise durch die Maltechnik geworden. Wer seinen Wehlte in- und auswendig kennt, bräuchte sich dieses Buch eigentlich nicht zu kaufen, doch allein die Makroaufnahmen von unfertigen Gemälden und illustrierender Bilddetails sind jeden Cent wert, das Buch kostet gebraucht weniger als die Gebühren im Parkhaus der Hamburger Kunsthalle.

Das Buch bietet zwar keine konkreten Malanleitungen für bestimmte Techniken, aber jeder Hobbymaler kann sich anhand der sorgfältig ausgewählten Fotos davon überzeugen, dass es mehr gibt als die Nass-in-Nass-Technik von Bob Ross.

Waldemar Janusczack (Hrsg.): Maltechniken großer Meister


Fast schon konkrete Malanleitungen gibt es dagegen im antiquarisch erhältlichen Buch aus dem Verlag Pawlak. Das großformatige Werk stellt jeweils ein Gemälde eines bekannten Künstlers dar und beschreibt die Vorgehensweise der individuellen Malweise und des Bildaufbaus. Zu jedem Maler vom Giotto bis Hockney gibt es in der Regel vier Seiten mit detaillierten Fotos. Besonders aufschlussreich ist der bei fast allen Gemälden gezeigte Ausschnitt in Originalgröße. Im heutigen Zeitalter digitalisierter, im Ausdruck briefmarkengroßer Abbildungen von wandfüllenden Gemälden sind schon diese Fotos ein echter Gewinn. Eine Hilfe für jeden Hobbykünstler sind auch die rekonstruierten Grafiken der Untermalungen und Farbschichten.

Auch hier gilt natürlich, dass das geschriebene Wort des Buches nicht in allen Details das Evangelium historischer Maltechniken darstellen. Es ist aber für jeden Hobbymaler eine wunderbare Inspirationsquelle für technische Alternativen und Experimente im Bildaufbau.

Englischsprachige Bücher

Ernst van de Wetering: Rembrandt: The Painter at Work

Dieses Buch habe ich auch schon mal erwähnt. Der Name Ernst van de Wetering ist seit vielen Jahren eng mit dem Rembrandt Research Project verbunden, das sind die mit den vielen Ab- und Zuschreibungen von Gemälden des Künstlers. Ich kenne niemanden, der sich mit historischen Maltechniken auseinandersetzt hat und nicht an Rembrandts Maltechnik interessiert war. Mit Ausnahme von Jan van Eyck ist kein anderer Künstler derart vom Mythos geheimer Rezepturen umgeben wie der Schöpfer der Nachtwache. „The Painter at Work“ ist ein grandioses Buch und eine klare Kaufempfehlung für jeden, der sich für die vermeintlichen Geheimnisse Rembrandts interessiert.

Van de Weterings in allen Belangen schwergewichtiges Werk räumt nicht nur mit zahlreichen Fehleinschätzungen auf, die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse werden allgemein verständlich erläutert. Das Buch zu lesen macht Spaß, van de Wetering kann schreiben, das empfinde ich sonst nur so bei Büchern von Gary Schwartz und vom verstorbenen Rembrandt-Experten Christian Tümpel.

Der Leser erfährt man so ziemlich jedes Detail zu Rembrandts Malstil und seiner Werkstatt, zu den Bildträgern, zu vorbereitenden Zeichnungen und Skizzen, zur Pinselunterzeichnung und Untermalung, zu den verwendeten Farb- und Bindemitteln und zur Problematik der Zuschreibungen auf Grund der üblichen Werkstattpraxis im 17. Jahrhundert.

Brown, Garrido: Velazquez: The Technique of Genius

Zu diesem Künstler müsste ich eigentlich das Buch „Examing Velázquez“ vorstellen, an dem meine damalige Ausbilderin, die Restauratorin Greta Andersen-Bergdoll, mitgearbeitet hat. Ich habe ihr vor allem die Kunst des maltechnischen „Bildersehens“ und meinen ersten professionellen Kopie-Auftrag zu verdanken. Als ich 1989 in ihr Bonner Restaurierungsatelier eintrat, hatte die gebürtige Bornholmerin eine internationale Karriere hinter sich: Krakau, Harvard University, private Konservatorin für die Kunstsammlung von Armand Hammer, dann der Prado in Madrid. Sie gehörte zum Restaurierungsteam, das in den 80er Jahren „Las Meninas“ von Velázquez reinigte und umfangreichen maltechnischen Untersuchungen unterzog. Allein, das Buch als Dokumentation der damals international viel diskutierten Reinigung ist sehr technisch und als Empfehlung nicht einmal für ambitionierte Künstler geeignet.

Das Buch von Jonathan Brown und Carmen Garrido ist keine wissenschaftliche Dokumentation, bezüglich der Maltechnik des großen Spaniers kommt es nicht einmal an van de Weterings detaillierte Beiträge heran. Es ist dennoch eine klare Kaufempfehlung wert. Brown ist Kunsthistoriker an der New Yorker Universität, Garrido ist Restauratorin am Prado in Madrid.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Kapitel zu Leben und Umfeld von Velázquez, das zweite und ebenfalls recht kurze Kapitel beschreibt Material und Maltechnik seiner Gemälde. Das alles ist bis Seite 20 abgefrühstückt. Auf den dann folgenden 90 Seiten werden insgesamt 30 Gemälde detailliert vorgestellt und die maltechnischen Besonderheiten beschrieben. Abbildungen in Originalgröße fehlen, es werden dafür erstklassige und zahlreiche Makroaufnahmen gezeigt.

Das Problem von Makroaufnahmen ist der Reiz einer impressionistischen Wirkung. Allzu gern vergisst man dabei die Tatsache, das die über zwei mal drei Meter messenden Bilder bereits einen Betrachtungsabstand von mehreren Metern einkalkulierten. Die Wirkung von Makroaufnahmen ist deshalb so reizvoll, weil wir mit den uns umgebenden Monets und van Goghs längst gelernt haben, den sichtbare Malduktus nicht mehr als störend zu empfinden. Rembrandt galt da bei den Feinmalereivertretern noch als Schmierlappen, auch Turner wurde in einer Karikatur mit einem Feudel in der Hand vor der Staffelei dargestellt. Klar ist auch: Mit dem richtigen Makroobjektiv macht man selbst aus Jan van Eyck einen Grobmotoriker.

Velázquez‘ Bilder gehören bis auf wenige Ausnahmen nicht gerade zu den Favoriten der Deutschen. Wahrscheinlich sind die Themen des Hofmalers von Phillip IV zu höfisch und zu katholisch, außerdem zeigen die zahlreichen Portraits des Königs ja nicht gerade einen George Clooney des 17. Jahrhunderts. „The Technique of Genius“ demonstriert aber in perfekter Weise, dass Velázquez mindestens so innovativ in seiner Technik war wie sein um sieben Jahre jüngerer Zeitgenosse Rembrandt.

5 Gedanken zu „Das Handwerk der Malerei: Buchempfehlungen für Künstler

  1. beachclubestate

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  2. p

    Interessant wären auch Internet basierte Quellen, Tutorials usw. Werde aber wohl trotzdem versuchen deine Ratschläge zu beherzigen. Plane aber erstmal einfach wild drauf los zu malen:) Ich habe über 1 Jahrzehnt nicht gemalt und plane dies nun wieder und bin dabei auf deinen Blog gestossen, eine wahre Fundgrube! ps. in der Zwischenzeit war ich auch mit Webdesign und Photoshop beschäftigt.

    Liebe Grüsse

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  3. Kunstromy

    Danke für diesen tollen Blog! Kennen Sie vielleicht auch ein gutes Buch über Rubens und sein Werk? Danke und Herzliche Grüße aus Berlin.

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