{"id":536,"date":"2011-12-16T12:13:04","date_gmt":"2011-12-16T12:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/?p=536"},"modified":"2023-04-16T19:32:19","modified_gmt":"2023-04-16T19:32:19","slug":"1980-1984-ich-mache-denn-mal-was-mit-olfarben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/2011\/12\/1980-1984-ich-mache-denn-mal-was-mit-olfarben\/","title":{"rendered":"1981-1984: Ich mache dann mal was mit \u00d6lfarben"},"content":{"rendered":"<p>Kunst fesselte mich schon als kleines Kind, ich habe st\u00e4ndig mit Buntstiften gezeichnet. Zuhause begann ich schon als 12-J\u00e4hriger, die gro\u00dfen Maler aus den Abbildungen der Kunstbuchsammlung meiner Eltern abzuzeichnen. In der Schule wurden meine Bilder oft ausgestellt, im Kunstunterricht bekam ich immer eine Eins. Der Schritt zur \u00d6lmalerei war da nur logisch.<\/p>\n<p>Ja, solche Geschichten h\u00f6rt und liest man gern von Menschen, die dann sp\u00e4ter nat\u00fcrlich irgendwas mit Kunst machen.<br \/>\nNein, bei mir war das viel profaner.<\/p>\n<p>Ich freute mich zwar jede Woche auf das Fehlersuchspiel &#8220;Original und F\u00e4lschung&#8221; ganz hinten in der <em>H\u00f6rzu<\/em>,\u00a0aber sonst war die Umgebung meiner Kindheit und Jugend komplett kunstbefreit. Wir hatten keine Gem\u00e4lde oder Kunstdrucke an den W\u00e4nden, meine Eltern hatten keine Kunstbuchsammlung und waren auch nicht mit kulturell durchgegl\u00fchten Menschen befreundet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wurde in der Familie sogar \u00fcberlegt, ob ich diese Veranlagung von einem Vetter meines Gro\u00dfvaters irgendwie und jenseits aller Mendelschen Gesetze dann eben doch mitbekommen haben k\u00f6nnte. Der war &#8211; wie fast alle m\u00e4nnlichen Mitglieder meiner Familie &#8211; nicht nur Kapit\u00e4n, sondern auch Kunstmaler. Das einzige echte \u00d6lbild in der Familie stammte von ihm und hing \u00fcber dem Sofa im Wohnzimmer meiner Oma. Etwas kitschig, aber gut gemalt und immer noch weit entfernt vom Alpengl\u00fchen aus dem Kaufhaus: die rote, untergehende Sonne steht am Horizont, Wolken zeigen eine violette F\u00e4rbung, der Himmel leuchtet gelb, orange und rot, zwei Schiffe sind bei ruhiger See auf dem Weg zur\u00fcck in einen heimatlichen Hafen, das Strandufer ist noch zu sehen. Mein Gro\u00dfvater hatte das Bild so in Auftrag gegeben und es war Teil der Erinnerungen an Ostfriesland, wo ich so gern die Ferien verbrachte.<\/p>\n<p>Vielleicht reichten bei mir schon das Gem\u00e4lde und die Abbildungen in der Fernsehzeitschrift, aber es gab da noch diese eine bis heute im Bewusstsein haftende Negativerinnerung. Das war noch in der Grundschulzeit, 1974 oder ein Jahr sp\u00e4ter. Im Nachhinein bin ich \u00fcberzeugt, meine ansonsten liebevolle und wunderbare Klassenlehrerin hatte damals einfach nur einen sehr schlechten Tag. Wir sollten einen Baum malen. Ich malte ihn etwas unmotiviert und gelangweilt so, wie ich ihn schon in der ersten Klasse gemalt hatte: ein Stamm mit sichtbaren Wurzeln und \u00c4ste, die wie reingesteckt oben aus dem Stamm ragten. Sie kam an meinen Tisch, blickte auf mein Bild und sah mich ver\u00e4rgert an. &#8220;So malt man keinen Baum&#8221;, dann griff sie meinen Wachsmalstift und \u00fcbermalte\u00a0mein Bild mit ein paar raschen Strichen. Es sah danach tats\u00e4chlich viel mehr nach einem Baum aus. Ich war mit einem Schlag und f\u00fcr viele Jahre fest davon \u00fcberzeugt, dass mir jegliche Begabung f\u00fcr die Kunst fehlen w\u00fcrde. \u00dcber erlernte Konventionen in der bildnerischer Gestaltung oder die Art und Weise, wie man die Illusion der Wirklichkeit erzielen kann, wusste ich noch nichts. Das Thema Kunst war erstmal gegessen.\u00a0Sp\u00e4ter war ich zwar gut im Kunstunterricht, sogar sehr gut, einige Sachen machten mir auch Spa\u00df, aber ich war nicht ann\u00e4hernd so daran interessiert wie an Deutsch oder Geschichte. Irgendwann konnten wir Kunst abw\u00e4hlen, ich w\u00e4hlte es sofort ab. Kurioserweise fing ich\u00a0zu genau jener Zeit\u00a0mit dem privaten Zeichnen an.<\/p>\n<p>1980, ich war 15, begann ich mit den ersten Bleistiftzeichnungen. Zuerst nach einem alten Foto. Dann folgten Kalenderbl\u00e4tter mit historischen Ansichten der ostfriesischen Heimat meiner Eltern. Alte Bauerngeh\u00f6fte aus dem 18. und 19. Jahrhundert, umgeben von Heuhaufen und einigen von St\u00fcrmen gebeutelten B\u00e4umen in einer platten Landschaft. Weihnachten 1980 bekam ich neben einer Feldstaffelei meine ersten Kunstb\u00fccher geschenkt. Eine Taschenbuchreihe\u00a0&#8220;Die gro\u00dfen Meister der Malerei&#8221;\u00a0aus dem Verlag Ullstein. Ich war \u00fcbergl\u00fccklich und zeichnete begeistert Gem\u00e4lde von D\u00fcrer,\u00a0Holbein, Rubens und Rembrandt ab.<\/p>\n<p>Meine Eltern sahen zu Beginn des Jahres\u00a01981\u00a0das Programm der lokalen Volkshochschule und wollten mir mit der Anmeldung zu einem Zeichenkurs eine Freude machen. Leicht versp\u00e4tet \u00f6ffnete ich einige Wochen sp\u00e4ter mit Federtasche und Zeichenblock bewaffnet die T\u00fcr zur vermeintlichen Zeichenklasse. An den Tischen sa\u00dfen \u00fcberwiegend \u00e4ltere Damen und ein paar wenige Herren, die alle eifrig Tischstaffeleien aufbauten. Ich war mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Abstand der j\u00fcngste Teilnehmer und hatte das sichere Gef\u00fchl, technisch v\u00f6llig unzureichend ausgestattet zu sein. Der Dozent war auch ein \u00e4lteres Semester, ein Kriegsversehrter mit nur einem Arm. Als ich sah, dass ein Teilnehmer einen Holzkasten mit bunten Farbtuben auf den Tisch legte, wandte ich mich noch einmal an den Dozenten.<br \/>\n&#8220;Das ist doch hier die Zeichenklasse?&#8221;<br \/>\n&#8220;Nein, heute beginnt wieder der \u00d6lmalkurs, Zeichnen war gestern. Setz&#8217; dich einfach da an den Tisch.&#8221;<br \/>\nEin Zahlendreher in der Kursanmeldung war die Ursache. Ein Gl\u00fccksfall.<\/p>\n<p>Mit 15 oder 16 h\u00e4lt sich die Anerkennung von Leistungen alter Menschen bekanntlich in engen Grenzen, ich war an jenem Abend fasziniert von den \u00d6lbildern und von den Ergebnissen, die diese \u00e4lteren Damen und Herren da auf ihre \u00d6lmalbl\u00f6cke und Leinw\u00e4nde zauberten. Ich war \u00fcberw\u00e4ltigt. Das war etwas v\u00f6llig anderes als die elendigen Deckfarben aus der Schule, das war eine v\u00f6llig neue Welt und die wollte ich unbedingt beschreiten.\u00a0Das erste \u00d6lfarben-Set erhielt ich gleich vom einarmigen Dozenten, zusammen mit zwei Pinseln, einem Fl\u00e4schchen Terpentin\u00f6l und einen \u00d6lmalblock. Er hatte f\u00fcr Neulinge immer einen Vorrat dabei.<\/p>\n<p>Vorrat war auch bei den \u00e4lteren Damen angesagt: sie hatten ganze Mappen voller Motive als Malvorlagen, sorgf\u00e4ltig ausgeschnittene Kalenderbl\u00e4tter und vorwiegend Landschaften, aber das passte mir. Sicherheitshalber w\u00e4hlte ich aus dem Kalenderbl\u00e4tterfundus einer Frau ein einfaches Motiv, eine Ansicht von Hallig Hooge. Nicht so sch\u00f6n wie eine m\u00f6gliche Vorlage von Opas Vetter, dem malenden Kapit\u00e4n, aber immerhin was Norddeutsches, mit Wasser und mit Friesenh\u00e4usern, wenn auch keine ostfriesischen.<\/p>\n<p>So entstand bis zum Ende des Kurses mein erstes \u00d6lbild, und ich war damals m\u00e4chtig stolz:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/hallig.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-578\" title=\"Hallig Hooge (1981, \u00d6lmalpapier, 30 x 40 cm)\" src=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/hallig-185x139.jpg\" alt=\"\u00d6lbild Hallig Hooge\" width=\"185\" height=\"139\" srcset=\"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/hallig-185x139.jpg 185w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/hallig-150x113.jpg 150w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/hallig.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erstlingswerke sieht man nicht so oft, hier sieht man auch, warum. Nat\u00fcrlich war alles gequ\u00e4lte Alla-Prima-Malerei. Ohnehin die denkbar schlechteste und bez\u00fcglich Tonwertkontrolle und Farbharmonie schwierigste aller Maltechniken, aber eine andere Technik lernte man auch an Akademien schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>F\u00fcr mein zweites \u00d6lbild nahm ich erneut den\u00a0Ausschnitt aus einem Kalenderblatt. Nach dem in meinen Augen fulminanten Start \u00fcbersprudelnder Genialit\u00e4t durfte es nun etwas schwierigeres sein als zwei schn\u00f6de H\u00e4user, der Dom zu Limburg an der Lahn war genau richtig und anspruchsvoller als eine Halligpostkarte. \u00dcber ein halbes Jahr habe ich dann an diesem Bild gearbeitet. Nicht t\u00e4glich, aber regelm\u00e4\u00dfig. Die Volkshochschule bereitete 1982 eine Sommerausstellung vor, ich verpasste dem Bild deshalb einen Schlussfirnis. Ich hatte gelesen, dass das erst nach einem Jahr passieren durfte, aber das war mir egal. Dann stellte ich das Bild in pralle Sonne, damit es auch sch\u00f6n schnell trocknete. Tat es auch. Und der Firnis ist bereits nach 30 Jahren sch\u00f6n vergilbt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-579\" title=\"Limburg an der Lahn (1981-82, \u00d6lmalpapier, 30 x 40 cm)\" src=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg-185x138.jpg\" alt=\"\u00d6lbild Limburg an der Lahn\" width=\"185\" height=\"138\" srcset=\"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg-185x138.jpg 185w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg-150x111.jpg 150w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als ich im Herbst 1982 zum neuen Semester mein Meisterwerk vorzeigte, gab es auch eine neue Dozentin an der VHS. Sie hatte nat\u00fcrlich Recht, meine Arbeit erinnerte sehr stark an Fotorealismus. Mit dem Schwung einer Primadonna, der ihren knallvioletten Schal durch die Luft wirbeln lie\u00df, drehte sie sich um und blickte in die Runde der gespannt auf das Urteil wartenden Teilnehmer. &#8220;Also, mein Stil ist sowas ja nicht. Locker werden! Etwas wagen und mit vollem, breitem Pinselstrich und kr\u00e4ftigen Farben malen, aus sich heraus kommen!&#8221; Das war ihr Rat, und alles am besten in Aquarell. Kunst vor 1900 war f\u00fcr sie nat\u00fcrlich kein Thema, davon hatte sie noch weniger Ahnung als ich mit meinen bescheidenen, aber von guten Autoren geschriebenen Ullstein-Taschenb\u00fcchern. Caspar David Friedrich hielt sie f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Kitschmaler. Emil Nolde und andere Expressionisten, <em>das<\/em> sollten unsere Vorbilder sein.<\/p>\n<p>Ich nahm mir damals den Rat zu Herzen und malte drauflos. Bunte, wilde Aquarelle. So wie Schmidt-Rottluff, Hallig Hooge in knallbunt. Die Dozentin war begeistert. Ich nicht. Als ohnehin unruhiges Naturell mit Hang zur Tagtr\u00e4umerei erschienen mir die Ergebnisse viel zu wild und gerade deshalb zu beliebig. Als Kind war ich ein Zappelphilipp, das musste ich nicht wieder kultivieren.<\/p>\n<p>Noldes Sp\u00e4twerk ist f\u00fcr mich bis heute eh ein Beispiel f\u00fcr die falsche Erhabenheit der Natur: Nordsee auf Speed, Warften auf Crystal Meth. Plakativ getoppt wird er nur noch von Schmidt-Rottluff, der <a href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/2013\/09\/bob-ross-kunst-als-happy-little-accident\/\">Bob Ross<\/a> unter den Expressionisten.<\/p>\n<p>1983 wollte ich wieder was in \u00d6l machen. Und ich dachte in meinem Gr\u00f6\u00dfenwahn, Rembrandt, das kann ich auch. Ich nahm mir also das Taschenbuch und w\u00e4hlte gleich die erste Farbabbildung mit dem Motiv &#8220;Der alte Tobias (Tobis) und seine Frau mit dem Lamm&#8221;. Rembrandt war 18, als er das Bild malte, das war ich 1983 auch. W\u00e4r&#8217; doch gelacht \u2026<\/p>\n<p>Kaum ein \u00d6lgem\u00e4lde war je so frustrierend wie meine erste Kopie. Ich hatte keine Ahnung von Untermalungen, ich wusste nicht, wie Rembrandt seine Bilder anlegte (oder hatte es im Buch nicht genau nachgelesen). Ich versuchte stattdessen, das Motiv St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck in Alla-Prima-Malweise auf das glatte \u00d6lmalpapier zu bekommen. Das musste ja schief gehen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_vorlage.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-580 alignleft\" title=\"Malvorlage Rembrandt, &quot;Der alte Tobias und seine Frau&quot; (Buchdruck, ca. 10 x 15 cm)\" src=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_vorlage-140x185.jpg\" alt=\"Rembrandt, &quot;Der alte Tobias und seine Frau&quot;\" width=\"140\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_vorlage-140x185.jpg 140w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_vorlage-114x150.jpg 114w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_vorlage.jpg 570w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_kop.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-581 alignleft\" title=\"Kopie nach Rembrandt (1983, \u00d6l auf \u00d6lmalpapier, 40 x 30 cm)\" src=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_kop-139x185.jpg\" alt=\"Kopie nach Rembrandt\" width=\"139\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_kop-139x185.jpg 139w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_kop-113x150.jpg 113w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rem_kop.jpg 567w\" sizes=\"auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Mein kl\u00e4glicher Versuch einer Kopie ist das ideale Objekt, um daraus einen Beitrag zu den maltechnischen Problemem von Anf\u00e4ngern in der \u00d6lmalerei zu schreiben, die alles nur mit dem direkten Farbauftrag erreichen wollen und an der Aufgabe scheitern.<\/p>\n<p>1984 war ich fest entschlossen, Kunst zu studieren. <a title=\"\u00dcber\/About\" href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/about\/\">Habe ich (wie so vieles andere)<\/a><a title=\"\u00dcber\/About\" href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/about\/\"> nicht gemacht<\/a>, spielt hier aber keine Rolle. Ich malte spa\u00dfeshalber noch einmal Limburg, ein \u00e4hnliches Kalenderblatt war mir durch Zufall in die H\u00e4nde gefallen. Ich wollte kein halbes Jahr mehr investieren, sondern nur zwei Stunden:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-577\" title=\"Limburg an der Lahn (1984, \u00d6l auf \u00d6lmalpapier, 30 x 40 cm)\" src=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg2-185x139.jpg\" alt=\"Limburg an der Lahn\" width=\"185\" height=\"139\" srcset=\"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg2-185x139.jpg 185w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg2-150x113.jpg 150w, https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/limburg2.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: none ! important;\" hidden=\"\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/b3cb71e3f81b440b9094aae2a02a5531\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunst fesselte mich schon als kleines Kind, ich habe st\u00e4ndig mit Buntstiften gezeichnet. 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