{"id":1361,"date":"2018-10-24T15:07:54","date_gmt":"2018-10-24T15:07:54","guid":{"rendered":"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/?p=1361"},"modified":"2019-08-06T19:03:52","modified_gmt":"2019-08-06T19:03:52","slug":"europa-und-die-ideen-von-humanismus-und-liberalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/2018\/10\/europa-und-die-ideen-von-humanismus-und-liberalismus\/","title":{"rendered":"Europa und die Ideen von Humanismus und Liberalismus"},"content":{"rendered":"<h2>Beitrag zur Blogparade \u201eEuropa ist f\u00fcr mich \u2026\u201c | #SalonEuropa<\/h2>\n<p>Der Aufstieg Europas als Weltmacht beruhte auf der anthropozentrischen Idee des Humanismus mit dem Individuum als gesellschaftlich konstituierendes Merkmal. Der &#8220;Denker im Dienst&#8221; Bazon Brock spricht vom Beginn einer <em>Autorit\u00e4t durch Autorschaft<\/em> anhand des ersten K\u00fcnstlerstreites um die T\u00fcren des Florentiner Baptisteriums zwischen Ghiberti und Brunelleschi zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Diese Idee wird bis heute widergespiegelt in der (zumindest theoretisch) verbrieften Freiheit von Kunst und Wissenschaft, also von der Freiheit gleichgesinnter und gleichberechtigter Akteure. Brock weist auf den kulturalistisch bedingten Umstand hin, dass Begriffe wie Individuum oder freie Kunst keine semantische Entsprechung in vielen au\u00dfereurop\u00e4ischen Kulturen haben.<\/p>\n<h3>Humanismus und der Aufstieg des Kapitalismus<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend die Idee einer zentralen, g\u00f6ttlichen Ordnung und Vorhersehung jegliche Individualit\u00e4t obsolet machte, ja sogar als H\u00e4resie bewertet werden konnte, die anhand brennender Scheiterhaufen individueller Querdenker auch ausreichend belegt ist, f\u00fchrte die Individualisierung von Teilen der europ\u00e4ischen Gesellschaften im Laufe der folgenden Jahrhunderte zu einer Machtverschiebung in Richtung B\u00fcrgertum, aus der sich sp\u00e4ter nicht nur der Liberalismus und die Aufkl\u00e4rung rekrutierte, sondern vor allem der Kapitalismus. Die jenseitigen Heilsversprechen einer allumfassenden, g\u00f6ttlichen Ordnung wichen den individualisierten und kapitalisierten Heilsversprechen, die noch zu Lebzeiten eingel\u00f6st werden konnten. Aus den Handelsmetropolen Italiens des 15. Jahrhunderts sind uns nicht nur signierte Werke und Namen individueller und von F\u00fcrstenh\u00e4usern umworbener K\u00fcnstler \u00fcberliefert, dort entstand auch der Scheck in seiner heutigen Form. Als St\u00fcck Papier hat ein Scheck im Gegensatz zur Edelmetallm\u00fcnze keinerlei eigenen Material- oder Gebrauchswert. W\u00e4hrend der gepr\u00e4gte Kopf des gottgleichen oder von Gott legitimierten Herrschers f\u00fcr den Tauschwert der Edelmetallm\u00fcnze einstand, war der Scheck das Versprechen eines Individuums, f\u00fcr den auf dem Papier schriftlich festgelegten Wert einzustehen \u2013 auch hier spielten Stand, Herkunft und Macht keine Rolle mehr, sondern ebenfalls nur eine Form der Autorschaft durch die Unterschrift.<\/p>\n<p>Aus dem Humanismus leitete sich in Verbindung mit dem Fortschrittsgedanken die Idee des Liberalismus ab, dessen bis heute bekannteste Freiheitsversprechen lautet, jeder sei seines Gl\u00fcckes Schmied. Gern wird \u00fcbersehen, dass der Liberalismus anfangs vor allem eine Kooperation aus \u00fcberkommenen und nicht mehr zeitgem\u00e4\u00dfen Herrschaftsautorit\u00e4ten mit der wirtschaftlichen Herrschaft fortschrittlicher Industrien bildete. F\u00fcr uns ist heute wichtig und selbstverst\u00e4ndlich, dass es innerhalb der europ\u00e4ischen Nationalstaaten einheitliche Regelungen f\u00fcr gesellschaftlich relevante Lebensbereiche gibt. Die Grundlagen der Rechtsprechung in Flensburg sind identisch mit denen in Passau, K\u00f6ln oder Dresden. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Zeitmessung. W\u00e4hrend bis zum 15. Jahrhundert die einzigen Uhren an ausgesuchten Kircht\u00fcrmen zu finden waren, deren Stundenzeitangabe nach der Regel &#8220;Pi mal Daumen mal K\u00f6nntestimmen&#8221; geeicht waren und mehr als ausreichten, galt seit 1884 die Zeit am Nullmeridian in Greenwich als einheitliches und vereinheitlichendes Ma\u00df, das vor allem den Notwendigkeiten von festgelegten Regeln f\u00fcr Schichtbeginn, Mittagspause und Feierabend in den Industriest\u00e4dten geschuldet war.<\/p>\n<h3>Vom Humanismus zum Humankapital<\/h3>\n<p>Aus den vermeintlich im Mittelpunkt stehenden Individuen wurden zunehmend die &#8220;vereinzelten Einzelnen&#8221;, wie Karl Marx das bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte. Deren Freiheit hatte nicht mehr viel mit dem Freiheits- und Autorit\u00e4tsbegriff des urspr\u00fcnglichen Humanismus zu tun. Nicht nur K\u00fcnstler und Wissenschaftler m\u00fcssen ihre Waren und Leistungen und damit ihre Haut zu Markte tragen, mittlerweile wird das zunehmend auch von Kulturinstitutionen verlangt, die urspr\u00fcnglich unter einem Allmende-Gedanken und frei von Verwertungszw\u00e4ngen geschaffen wurden. Die in Deutschland sogar grundgesetzlich verankerte Freiheit von Kunst und Wissenschaft reduziert sich im realen Dasein oft nur auf die Freiheit bei der Suche nach interessengesteuerten Finanzierungsquellen und aus dem Versprechen und der Freiheit, nach Gl\u00fcck zu streben, ist l\u00e4ngst ein \u00fcberlebensnotwendiger Imperativ geworden. Der Begriff &#8220;Humankapital&#8221;, 2004 noch Unwort des Jahres, hat 14 Jahre sp\u00e4ter jegliche negative Konnotation verloren, auf dem freien Markt gilt f\u00fcr jedes Individuum wie f\u00fcr jede Institution Thatchers neoliberales Verm\u00e4chtnis, sie kenne keine Gesellschaft, sie kenne nur Individuen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es deshalb weniger \u00fcberraschend, dass f\u00fcr zahlreiche Individuen nicht mehr die Selbstverst\u00e4ndlichkeiten, Fortschritte und ein nie dagewesener stofflicher Reichtum als positive Folge des europ\u00e4ischen Liberalismus z\u00e4hlen und sie stattdessen nach einer einfachen \u00fcbergeordneten Instanz der eigenen Identit\u00e4t suchen, frei von jedem Wandel oder st\u00e4ndigen Ver\u00e4nderungen innerhalb eines schmalen, aber berechenbaren Rahmens. Zwar hat die Kirche als Identifikationsrahmen ausgedient \u2013 obwohl selbst das kulturalistische Narrativ eines &#8220;christlichen Abendlandes&#8221; wieder fr\u00f6hliche Urst\u00e4nde feiert \u2013, daf\u00fcr werden mit Nation oder gar Volk radikal-regressive Konstrukte aus der Schublade gezogen und als Gegenmodelle zu den Ideen und Idealen der Freiheitsbegriffe in Stellung gebracht. Dass diese Vertreter ihre Meinung aber nur auf Grund der seit 600 Jahren erk\u00e4mpften Autorit\u00e4t durch Autorschaft \u00fcber Soziale Netzwerke, am Stammtisch, auf Parteitagen und sogar in demokratisch gew\u00e4hlten Parlamenten \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen, kommt ihnen nicht in den Sinn.<\/p>\n<h3>Die Krise des Liberalismus<\/h3>\n<p>Vor allem die Vertreter einer &#8220;Festung Europa&#8221; schreiben und reden angesichts der Fl\u00fcchtenden aus Afrika und dem Nahen Osten gern von Wirtschaftsfl\u00fcchtlingen, von deren Unf\u00e4higkeit zu eigenem Fortschritt und Wachstum, oder von der Undankbarkeit angesichts der Modernisierungen durch die Kolonisierung, aber sie lesen oder h\u00f6ren nur ungern Geschichten \u00fcber den Preis, den diese L\u00e4nder zahlen mussten in Form von ausgerotteten, unterdr\u00fcckten, versklavten oder ausgebeuteten V\u00f6lkern rund um den Globus und von der Tatsache, dass es einer Festung nie bedurfte. Die europ\u00e4ischen Au\u00dfengrenzen waren bis auf wenige Scharm\u00fctzel mit dem ebenfalls imperial-expansiven Eroberungsstreben des Osmanischen Reiches stets offen, damit die Handelsschiffe f\u00fcr den Transport verwertbarer Bodensch\u00e4tze, Arbeitskr\u00e4fte und billiger Waren immer freie Fahrt \u00fcber die Weltmeere hatten. Museumskunst kolonialer Provenienz, zu Recht Gegenstand aktueller Diskussionen, bilden nur die vergleichsweisen harmlosen Artefakte dieser unr\u00fchmlichen europ\u00e4ischen Tradition. Wer hingegen woanders eine Festung bauen wollte &#8211; und sei es nur zum Schutz der eigenen Bodensch\u00e4tze, des Lands oder der Bev\u00f6lkerung, bekam bewaffneten Besuch von den europ\u00e4ischen M\u00e4chten, gefolgt von Unterh\u00e4ndlern mit unterschriftsreifen Knebelvertr\u00e4gen mit Wiedergutmachungsforderungen. Um das Selbstverst\u00e4ndnis des modernen Chinas etwas besser zu verstehen, reicht beispielsweise eine kurze Recherche zum sogenannten Opium-Krieg.<\/p>\n<p>Die Ideen des Humanismus und Liberalismus hinterlie\u00dfen noch weitere blinde Flecken, die erst seit kurzem ins Bewusstsein geraten. Dass ich im zweiten Absatz die &#8220;Individualisierung von Teilen der europ\u00e4ischen Gesellschaften&#8221; erw\u00e4hnte, ist vermutlich kaum jemanden aufgefallen. Tats\u00e4chlich galt die anfangs zitierte <em>Autorit\u00e4t durch Autorschaft<\/em> nur f\u00fcr einen kleinen Teil der europ\u00e4ischen Gesellschaften, und die war m\u00e4nnlich, wei\u00df, christlich und frei. F\u00fcr Frauen, Bauern oder gar Leibeigene gab es auch in den folgenden Jahrhunderten weiterhin keine Autorit\u00e4tsanspr\u00fcche, die nicht von der jeweils herrschenden Klasse legitimiert wurden. Daran \u00e4nderte sich auch im Long Century des 19. Jahrhunderts nicht viel, die ausgeschlossenen Akteure waren dann die Sklaven (die es auch in und vor allem f\u00fcr Europa gab und auf den Zuckerrohrplantagen f\u00fcr billigen Zucker sorgten) oder die Fabrikarbeiter, zu denen anfangs auch Kinder geh\u00f6rten. Von der Kapitalverwertung und jeglicher Entlohnung abgespalten blieb nicht nur im 19. und 20. Jahrhundert die Arbeit von Frauen, solange es sich um die ihnen seit der Antike zugedachte h\u00e4usliche T\u00e4tigkeiten handelt. Daran, und das ist unzweifelhaft an den Statistiken der von Altersarmut betroffenen &#8220;Hausfrauen&#8221; zu erkennen, hat sich auch im 21. Jahrhundert nahezu nichts ge\u00e4ndert. Ohne diese T\u00e4tigkeiten w\u00e4re aber selbst der ach so freie und in seiner Selbstwahrnehmung gleichberechtigte, liberale Laden innerhalb weniger Jahre zusammengebrochen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seit dem Niedergang des Fordismus in den 1980er Jahren nahezu alle, teilweise hart erk\u00e4mpften Rechte europ\u00e4ischer Sozialstaaten sukzessive aufgeweicht oder in Frage gestellt werden, \u00e4nderte sich f\u00fcr das Selbstverst\u00e4ndnis der wei\u00dfen, m\u00e4nnlichen F\u00fchrungsschicht nur wenig. Gro\u00df ist jetzt das weltfremde Unverst\u00e4ndnis und die wohlfeile Emp\u00f6rung genau dieser Eliten angesichts der MeToo-Debatten und deren Konsequenzen. Ich halte es deshalb auch f\u00fcr falsch, das st\u00e4ndige Eliten-Bashing regressiver Kr\u00e4fte als Grund zur Verteidigung dieser Eliten zu betrachten. Kritik von der falschen Seite darf Kritik per se nicht tabuisieren, unabh\u00e4ngig davon, dass es (anthropologisch bedingt) immer eine Form von Eliten geben wird und vermutlich geben muss, die bestimmte legislative Aufgaben innerhalb von menschlichen Gesellschaften \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Fehlt mir auch die Fantasie, mir einen &#8220;Verein freier Menschen&#8221; in naher Zukunft vorzustellen, von denen emanzipatorisch eingestellte Marxisten so gern reden, so halte ich ein &#8220;Weiter so&#8221; als Festhalten an diesen bestehenden Verh\u00e4ltnissen f\u00fcr ebenso brandgef\u00e4hrlich wie die undifferenzierte Kritik eines vermeintlichen &#8220;Br\u00fcsseler Regulierungswahn&#8221;.<\/p>\n<h3>Europa als Idee und Baustelle<\/h3>\n<p>Was also ist Europa f\u00fcr mich? Zun\u00e4chst einmal das gleiche wie der Humanismus und der Liberalismus: eine Idee. An dieser Idee ist nichts Naturgegebenes, das sich wissenschaftlich beweisen oder falsifizieren lie\u00dfe. Das ist aber nicht weiter schlimm oder an sich kritikw\u00fcrdig. Weil es aber eine Idee ist, w\u00fcnschte ich mir, dass man sie auch so behandelt. Das Europa von heute ist eine Folge endloser Kriege mit unz\u00e4hligen Toten, von dem im Blogpost nicht einmal die Rede war. Dass sich diese Idee von Europa durchgesetzt hat, so wie die Ideen von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, brauchte es Engagement von Menschen, die an diese Idee glaubten. Ja, Europa hat mehr mit einem Glaubensbekenntnis zu tun als mit einem Naturgesetz. Im Gegensatz zu einer Religion muss sich diese Idee aber immer wieder der Diskussion stellen. Es ginge dabei weniger um die Interpretation von festgelegten Gesetzen, Zielen und Werten, sondern um das Hinterfragen und kritisieren von Selbstverst\u00e4ndlichkeiten, die sich subtil, unbewusst und \u00fcber bestimmte Zeitr\u00e4ume bilden.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt ebenso das Selbstverst\u00e4ndnis, Europa mit ihrer Geschichte nicht als Blaupause f\u00fcr die Welt zu nehmen und angesichts eigener Aufl\u00f6sungsrisiken und erstarkendem regressiven Nationalismus nicht mit dem Finger auf die USA zu zeigen. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr mich aber auch die Notwendigkeit, in einer ohnehin total globalisierten Welt Europa als Teil dieser Welt zu sehen und nicht als Ma\u00df.<\/p>\n<p>Kritik im klassischen Sinne der differenzierten Auseinandersetzung bleibt f\u00fcr mich die Notwendigkeit im Umgang mit dem europ\u00e4ischen Gedanken. Zu tun gibt&#8217;s noch genug und das wird nur gemeinsam im globalen Kontext gelingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag zur Blogparade \u201eEuropa ist f\u00fcr mich \u2026\u201c | #SalonEuropa Der Aufstieg Europas als Weltmacht beruhte auf der anthropozentrischen Idee des Humanismus mit dem Individuum als gesellschaftlich konstituierendes Merkmal. Der &#8220;Denker im Dienst&#8221; Bazon Brock spricht vom Beginn einer Autorit\u00e4t durch Autorschaft anhand des ersten K\u00fcnstlerstreites um die T\u00fcren des Florentiner Baptisteriums zwischen Ghiberti und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1361","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1361"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1361\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1403,"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1361\/revisions\/1403"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}