{"id":2,"date":"2011-12-02T10:32:27","date_gmt":"2011-12-02T10:32:27","guid":{"rendered":"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/?page_id=2"},"modified":"2024-04-13T22:43:47","modified_gmt":"2024-04-13T22:43:47","slug":"about","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/about\/","title":{"rendered":"\u00dcber Nils Pooker"},"content":{"rendered":"<p>Nils Pooker \u2013 geboren 1965 \u2013 lebt in Kiel und\u00a0schreibt hier \u00fcberwiegend und ganz pers\u00f6nlich zu Themen der bildenden Kunst, \u00fcber Malerei und die technischen Aspekte der Malerei.<\/p>\n<p><em>Kunst?<\/em><br \/>\nHier oben im Norden sagt man den Leuten bekanntlich nach, sie h\u00e4tten&#8217;s nicht so mit den sch\u00f6nen K\u00fcnsten. Deshalb habe ich als Titel des Blogs die typisch plattdeutsche Antwort des typischen Norddeutschen auf die typisch hochdeutsche Frage gew\u00e4hlt, wie er es denn mit der Kunst halten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Zur Malerei habe ich <a href=\"http:\/\/pookerart.de\/kunstblog\/2011\/12\/1980-1984-ich-mache-denn-mal-was-mit-olfarben\/\">durch einen Zufall<\/a> gefunden, Zeichnungen waren sowieso schon immer den Schulheften vorbehalten. Urspr\u00fcnglich wollte ich deshalb Kunst studieren. Nachdem ich an einer Hochschule\u00a0mit meiner guten Mappe durch die Pr\u00fcfung gerauscht war, daf\u00fcr an einer anderen mit Papierausschuss und einer in meiner Wahrnehmung verungl\u00fcckten Pr\u00fcfung angenommen wurde, beschloss ich, Kunstgeschichte in Kiel zu studieren, eben irgendwas anderes mit Kunst. In jener Epoche ohne Internet und ohne Copy+Paste verbrachte ich die meiste Zeit aber in der Bibliothek, um dort mit dem Skizzenblock van Goyens und Ruisdaels aus B\u00fcchern abzuzeichnen. Es blieb bei ein paar Semestern.<br \/>\n1988 ging ich in die Restaurierung, also noch was anderes mit Kunst. Nach kurzen Stationen am Landesmuseum Schloss Gottorf und in L\u00fcbeck landete ich bei Dr. Arnulf von Ulmann in Detmold, um anschlie\u00dfend bei Greta Andersen-Bergdoll in Bonn meine Ausbildung zu beenden und dort noch einige Monate die stellvertretende Werkstattleitung zu \u00fcbernehmen.<br \/>\nDann habe ich doch noch einen Versuch gestartet. Was anderes, aber immer noch was mit Kunst. Gute Mappe, gefolgt von sehr guter Pr\u00fcfung: also Kommunikationsdesign an der Fachhochschule in W\u00fcrzburg! Ach nein, ich dachte, BWL sei vielleicht besser f\u00fcr meine Zukunft, immerhin hatte ich die Allgemeine Hochschulreife \u00fcber den zweiten Bildungsweg erfolgreich auf einem Wirtschaftsgymnasium erlangt. 1992 also anstatt W\u00fcrzburg die Zusage aus Pforzheim angenommen und anstatt Design Werbewirtschaft studiert.\u00a0Zwei Semester.\u00a0Klar, das war es erst recht nicht. Also doch wieder was mit Kunst.<br \/>\n1993 machte ich mich als <a href=\"http:\/\/www.pookerart.de\/alt\/FrameSeiten\/frameSet.html\">Gem\u00e4ldekopist<\/a> selbstst\u00e4ndig und zog mit meiner jetzigen Frau wieder nach Kiel. Neben Privatauftr\u00e4gen best\u00fcckte ich 1997\u00a0den Ballsaal und die Pr\u00e4sidentensuiten des Hotels Adlon in Berlin mit Kopien, 1999 folgten gro\u00dfe Wandgem\u00e4lde f\u00fcr die MS Europa, 2001 folgte ein Wandbild f\u00fcr das Parkhotel Kieler Kaufmann. Kopien bleiben aber Handwerk und beinhalten keine eigene Kunst. Deshalb habe ich ein weiteres Hobby zum Beruf gemacht und war seit 2001 als Webdesigner t\u00e4tig. Auch keine Kunst, aber immerhin kreativer als Kopien. 2003\u00a0gab es noch einen Auftrag \u00fcber f\u00fcnf Gem\u00e4lde f\u00fcr das Grand Hotel Heiligendamm, dann wollte ich von Malerei nichts mehr wissen.<\/p>\n<p>Die Kunst hatte mich trotzdem nie verlassen.<br \/>\nNachdem ich die zweite Auflage meines <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/erfolgreiche-Webdesigner-Praxisleitfaden-f%C3%BCr-Selbstst%C3%A4ndige\/dp\/3836215292\/ref=dp_ob_title_bk\">Fachbuchs f\u00fcr Webdesigner<\/a> abgeschlossen hatte, begann ich im Herbst 2011 wieder mit der Malerei. Eigene Sachen. Nach 25 Jahren.<br \/>\nSeit September 2015 auch wieder hauptberuflich, seit 2018 sogar ausschlie\u00dflich. Das war es, was ich schon immer machen wollte. Ja, hat lange gedauert.<br \/>\nMan sollte sich eben nicht mit dem Leben anlegen (Dank an Erik).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nils Pooker \u2013 geboren 1965 \u2013 lebt in Kiel und\u00a0schreibt hier \u00fcberwiegend und ganz pers\u00f6nlich zu Themen der bildenden Kunst, \u00fcber Malerei und die technischen Aspekte der Malerei. Kunst? Hier oben im Norden sagt man den Leuten bekanntlich nach, sie h\u00e4tten&#8217;s nicht so mit den sch\u00f6nen K\u00fcnsten. 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