Emoticons, Emojis & Florian Kuhlmann

Über einen Retweet im twitter-account von Annekathrin Kohout wurde ich heute aufmerksam auf ein sehr interessantes Interview mit dem Künstler Florian Kuhlmann, unbedingte Leseempfehlung!

Ich will mich hier gar nicht zu den Aspekten seiner Kunst äußern, die ich noch nicht kannte und überaus inspirierend ist, mir fiel dabei nur ein, dass ich 2007 bei der Erstellung eines Buchexposés für ein geplantes, umfangreiches Praxisbuch zur Ölmalerei einen Text zur Bildwahrnehmung formuliert hatte, der auch einen längeren Absatz zu den Emoticons beinhaltete, die mittlerweile zu Emojis wurden, bzw. parallel zu ihnen existieren.

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Kunst: verwaltet, vermittelt, verwertet … Fragezeichen?

Vor gut einem Jahr, im März 2015, erschien in der ZEIT ein Artikel des Kunstwissenschaftlers Prof. Dr. Wolfgang Ullrich mit dem Titel „Stoppt die Banalisierung“ zum Thema Museumspädagogik in Kunstmuseen. Ich bin erst vor wenigen Tagen über ein Blog darauf aufmerksam geworden. In einem anderen Blog antwortete Lisa-Katharina Förster mit dem interessanten Artikel „Wem gehört die Kunst?“, zu dem es dann eine rege Diskussion gab, an der sich auch Ullrich beteiligte.

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Rezension: „Falsche Bilder – Echtes Geld“

Stefan Koldehoff und Tobias Timm erzählen in ihrem Buch „Falsche Bilder – Echtes Geld“ nicht nur die Geschichte des Fälschungsskandals um Wolfgang Beltracchi und seiner Entourage, sie nehmen jeden Faden auf, der fein gestrickt bis in die kleinsten Maschen des Kunsthandels reicht, sie beleuchten die Praxis gängiger Expertisenbeschaffung und dokumentieren detailliert die Mängel einer Branche, die im Jahr 2012 international 43 Milliarden Euro umgesetzt hat. Vor allem belegen sie die Tatsache, dass ein Kunstwerk im Moment seiner Merkantilisierung zu einer austauschbaren Ware innerhalb eines Marktes wird, der nur den Gesetzen von Angebot, Nachfrage und Wertschöpfung gehorcht.

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